Formensprache - was hat es damit auf sich?

Immer wieder hört man im Internet von der sogenannten Formensprache. Diese Begriffe tauchen in Foren, in Gästebüchern ja sogar in manchen Chats auf. Auch im Alltag ist immer mehr von dieser ominösen "Sprache". Doch was könnte es damit auf sich haben? Wer benutzt diese Begriffe? Aus welchem Grund werden diese Begriffe benutzt? Auf diese und auch ähnliche Fragen soll hier eingegangen werden - was hoffentlich zu einer zufriedenstellenden Klärung der Unklarheiten bzgl. dieses Begriffes führt. Der Begriff "Formensprache" ist bei Designern, Architekten und anderen Mitgliedern von kreativen Berufen ein Synonym für "Stilelemente". Ebenso nutzen auch die guten alten Kunsthistoriker diesen Begriff. Jetzt wäre allerdings noch immer nicht geklärt, was es mit diesem Begriff auf sich hat. Stilelemente können beim Fotobuch erstellen eine Rolle spielen.

Formensprache - Räumliche Vorstellungskraft der Architektonischen Elemente

Ein Stilelement ist als prägender Bestandteil eines Objekte anzusehen, welches vom Menschen, also Mann und Frau, geschaffen wurde. Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Jedoch variiert jenes besage „Stilelement“ räumlich als auch zeitlich – und lässt dabei mehr oder weniger klar abgrenzbare Stile zurück. Diese orientieren sich an der Häufigkeit des Erscheinens des entsprechenden Stilelementes. Ein Stilelement kann beispielsweise Hinweise geben auf eine räumliche Entstehung. Dies gilt auch für zeitliche Entstehungen. Allerdings dürfen sich nicht isoliert als Alters- oder Herkunftsbestimmung benutzt werden. Meistens sind Stilelemente in Bereichen zu finden, welche mehr als die pure Funktionalität beinhalten. Dies kann beispielsweise die Ornamentik oder Schmuck von Geschirr sein. Aber auch Möbel und Architektur zählen hierzu. Daneben können aber auch Plastiken, verwendete Materialien, z.B. Keramik für den Zahnersatz oder signifikante Bauweisen als Stilelement angesehen werden. Dies gilt ebenso für temporäre Ideale oder eine bestimmte Thematik (mit einer besonderen Charakteristik).

Formensprache in der Architektur und im Webdesign

Problematisch an dem Begriff „Formensprache“ ist nun die Tatsache, dass hinter jedem gestalterischen und konstruktiven Element der Wunsch steckt, eine Aussage zu treffen. Jedoch trifft dies für viele Merkmale vieler Stile nicht (!) zu. Hier lässt sich ein einleuchtendes Beispiel nennen: Die Strebebögen in gotischen Kathedralen, als Sehenswürdigkeiten Frankreich, entweder – diese sind eine reine konstruktive Notwendigkeit (zum Sammeln des Gewölbeschubes bei Wänden, die stark durch Fensterflächen durchbrochen sind). Natürlich gilt dies auch für spezielle Proportionen sogenannter „Vorkriegsautos“ (ein breiter Motor etwa erfordert eine breite Motorhaube – logisch, oder?). Bei gestalterischen Eigenheiten eines bestimmten Stiles, die nicht rein konstruktiv bedingt sind, ist der Begriff jedoch dabei, tatsächliche Zusammen-gehörigkeit von Elementen eines Stiles herauszustellen. Man sieht: Es erfordert durchaus Mühe, dem Geheimnis dieses Begriffes auf die Spur zu kommen. Man kann jenen Begriff auch als „Fachterminologie“ bezeichnen – ohne weitere Anstrengungen und Fachkenntnisse ist es nicht so leicht, die Definition des Begriffes zu verstehen. Dennoch: Wer sich für kreative Dinge wie Kunst oder Architektur stark interessiert, wird früher oder später immer wieder auf derartige Begriffe stoßen.